Faschiertes is fesch!

I bims, Sebastian Kurz, Ihr Bundeskanzler, falls Sie österreichischer Staatsbürger mit heimischen Genen sind.

Mit mir wird das dösige, tschuschenskeptische Österreich ein turbukapitales, tschuschenskeptisches Österreich werden. Leiwande Mauern aus original Alpenfels werden bald unsere Grenzen vor ungepflegten Sandlern und unterdrückten Kopftuchmadeln aus Armisthan schützen. Der Julius-Meinl-Mohr wird durch einen englischen, na sagen wir: irischen Butler ersetzt. Krankenkassen werden Gesundheitskassen, womit ich bitte sagen will, dass sich Kranke selber warm anziehen müssen, wann sie Schüttelfrost haben. Arbeit wärmt eh bei sozialer Kälte!

[Applaus langsam abklingen lassen] Die Geschichte des österreichischen Kaffees wird neu geschrieben und zwar richtig. Wie hätten wir damals ohne Kaffee die Türkenhorden besiegt? Geh bitte! Apropos geh bitte: Unter mir wird der Brenner für Ungläubige, gräucherte Neger und Hottentotten jeglicher Kulör zur Einbahnstraße ohne Rettungsspur.

Geschäfte, liebe Millionäre wurscht woher, müssen weiterhin im Bordell abgeschlossen werden, aber bitte von freshen Worldplayern, nicht mehr von barocken Pensionsverweigerern! Wann trotzdem ein Kontrakt nicht passt, mache ich das Schmieren eines Geschäfts zur Chefsache und öle dafür meine Haare extra guad. Österreich kann sich keine Skandale provinziellen Ausmaßes mehr leisten! Felix Austria globales!

[Applaus staatsmännisch abwinken] Liebe Landsleute und Frauen, als historische Ostmark werden wir uns wieder stärker an den Piefke in Deutschland orientieren, aber diesmal umgekehrt! Merkels Drittelpartei braucht uns dringend, in Österreich wählen gut zwei Drittel mittelrechtsaußen! Bald fahren deutsche Dieselkraftfahrzeuge mit Benzin von Almdudler-Wiesen.

[Ausjubeln lassen, nicken, Kunstpause machen] Und bei alle dem, liebes Volk, das mir bald folgt, lautet mein Motto: Faschiertes is fesch!

Küss die Hand, baba und na servas! Dein Sebastian Kurz, Bundeskanzler

I bims, Arnold Vaatz

vaatz
I bims, Vaatz Arnold, Ihr sympathischer Bundestags-Kandidat von der CDU.

Sie kennen mich, weil ich für Sie in der SuperIllu, dem Fachmagazin für Titten und Wessi-Bashing, Skandale wie Diesel und Klima klein schreibe. Weil ich da Ihre Angst vor unterdrückten Kopftuchfrauen befeuere und über jeden links von Erdogan Klartext rede. Jetzt habe ich einen neuen
Cläm auf mein Megaplakat im Dresdner Regierungsviertel kleben lassen: null Cent Toleranz für null Zinsen! Geld muss sich wieder auszahlen, z.B. wenn Sie für einen zeitgemäßen Personalcomputer einen Kredit brauchen, um bei der nächsten Surfwelle nicht an der Ampel zu stehen. Geld, liebe Bürger und Bürger, muss wieder mehr Wert sein als ein Sparschwein – nämlich so viel wie ein gelackmeierter Kleinsparer und meine Stimme im Bundestag gegen die Warmbrüderehe.

Wenn Sie mich diesmal wieder wählen, kann die CDU in vier Jahren wirklich mit einem toten Hund antreten.

Mit deutschem Gruße,
Ihr Arnold Vaatz

 

Stan Tilly

tilly

I bims, Tillich Stan, CDU.

Mit diesem Plakat bewerbe ich mich für international personal ressources export. Als Preimminister besitze ich Erfahrung in Management von allem und problem shifting und -negation. Mit meiner Politik habe ich selbst exportiert: half leader chip technology, aus Nano hergestelltes Selbstbewustsein, vollumfängliches Sehen mit Links, Innovationen halt.
Also, wer importiert mich? Heißt es eigentlich Saxony oder Sucksen?

Ihr Stan Tilly